Google Optimierung: günstig und seriös?
Ich werde von Kunden immer wieder mal gefragt, was eine seröse Optimierung für Google kosten darf. Die Frage ist natürlich ungefähr so allgemein gefasst wie diese: “Was darf ein gutes Auto kosten?”. Da würde ich fragen “Was willst du haben? Ein einen guten Fiat, einen BMW oder einen Porsche?”. Ich denke alle Firmen bieten für den entsprechenden Preis ein “gutes” Auto. Dass man beim Fiat natürlich weniger für sein Geld bekommt, dürfte auch klar sein. Und ich denke, so ist dies in der Regel auch bei der Suchmaschinenoptimierung.
Sogar eine 19,95 EUR pro Monat Suchmaschinenoptimierung kann viel zu teuer sein, wenn man dafür effektiv nichts bekommt. Was bringt es mir, wenn ich zu meinen wichtigen Suchbegriffen von Seite 17 auf Seite 15 “steige”? Davon bekomme ich auch nicht mehr Besucher. Ein “günstiger Preis” für die Optimierung sollte also so gewählt sein, dass ich in absehbarer Zeit mit Begriffen auf Seite 1 komme, die mir auch Besucher und damit Umsätze bringen, die dann wiederum die Optimierung abdecken und noch ein Plus abwerfen. In der Regel ist die Alternative zur Suchmaschinenoptimierung die Schaltung von Adwords. Wenn also ein Unternehmen die Hälfte oder ein Viertel der Adwords Kosten im Monat in die Optimierung steckt und damit auch nach und nach alle guten Begriffe auf Seite 1 bringt, dann ist die SEO Agentur aus meiner Sicht “günstig” und es ist ein “seriöses Angebot”.
Bei schweren Begriffen wie “Gartenhaus”, “Fertighaus”, “Schmuck” oder ähnlichem sollte man aber davon ausgehen, dass es die Agentur nicht unter einem Jahr schafft, die Webseite unter die Top10 zu bringen. Es ist also wichtig, dass man bei der Planung der Kosten für die Suchmaschinenoptimierung auch eine gewisse Zeit einplant, in der sie NUR Kosten produziert und kaum mehr Besucher bringt. Dies entwickelt sich erst nach und nach. Wenn eine SEO Agentur aber selbst nach 6-12 Monaten auch Begriffskombinationen nicht verbessern konnte oder auf Seite 1 bringen konnte, dann läuft vermutlich etwas schief. Aber bevor man pauschale Urteile fällt, sollte man lieber mal nachfragen, woran es hängt… vielleicht gibt es einen guten Grund für die nicht besser gewordenen Platzierungen.
