Darmkrebs - M2-PK

Die Krebserkrankung Darmkrebs (medizinisch "kolorektales Karzinom") ist eine der häufigsten Krebserkrankungen. Medizinisch treten besonders häufig Mastdarmkrebs und Dickdarmkrebs auf. Als Ursache ist zum einen eine erbliche Vorbelastung als auch Darmentzündungen und ungesunde Ernährung zu nennen. Zur Früherkennung ist ein Darmkrebs-Test besonders wichtig, denn - egal ob Darmspiegelung oder Stuhlanalyse - bei rechtzeitiger Behandlung sind die Heilungschancen deutlich höher. Die Darmkrebs-Vorsorge wird von Krankenkassen bisher unzureichend unterstützt, jedoch dürften mit neuen Studien Änderungen in absehbarer Zeit in Kraft treten, denn die Darmkrebs-Früherkennung ist für die Krankenkassen und Patienten die beste Lösung.

Darmkrebs Test

Früherkennung von Darmkrebs – Ein neuer Stuhltest hilft

Oft wird er zu spät entdeckt: Darmkrebs. In Deutschland ist Darmkrebs  die häufigste Todesursache bei Krebs. 57.000 Neuerkrankungen und 30.000 Todesfällen pro Jahr in Deutschland zeugen von der Gefährlichkeit dieser Krebsart. Ein neuer Stuhltest, der seit 1. Juli 2003 in den Apotheken erhältlich ist, kann Darmkrebs schon frühzeitig erkennen.

In den westlichen Industriestaaten zählen Dick- und Mastdarmkrebs zu den häufigsten Tumoren. Meistens sind Männer und Frauen zwischen 50 und 70 Jahren betroffen. Die Heilungschancen liegen bei rechtzeitiger Diagnose nahezu bei 100%. Doch meist wird der Tumor im Dickdarm erst erkannt, wenn es schon zu spät ist. Daher richten sich alle Bemühungen auf eine Entdeckung des Krebstumors möglichst im Anfangsstadium.

Früherkennungsmaßnahmen
Die wichtigsten Maßnahmen zur Früherkennung waren bislang die Darmspiegelung (Koloskopie) und der Stuhltest auf verstecktes (okkultes) Blut im Stuhl. Für Versicherte ab dem 50. Lebensjahr bezahlen die Krankenkassen einmal pro Jahr einen Stuhltest und ab dem 55. Lebensjahr alle zehn Jahre eine Darmspiegelung. Bei Risikopatienten, die beispielsweise mehrere Darmkrebspatienten in der Familie haben, werden auch häufigere Vorsorgemaßnahmen schon in jüngeren Jahren bezahlt.

Frühzeitige Diagnose durch ScheBo® Tumor M2-PK™ Stuhltest möglich
Die unspezifischen Tests auf Blut im Stuhl konnten bislang nur zu ca. 30%  Hinweise auf ein Darmkrebsgeschehen geben. Die Gießener Firma ScheBo Biotech AG hat einen hoch wirksamen Test zur Früherkennung von Darmkrebs entwickelt. Mit einer Sicherheit von 85% ist es nun dem neuen ScheBo® Tumor M2-PK™  Stuhltest möglich, frühzeitig Darmkrebsgeschehen zu erkennen. Die ScheBo Biotech AG in Gießen hofft damit, die Heilungschancen von Darmkrebspatienten deutlich zu verbessern. Das neue Verfahren besitzt eine weitaus höhere Sensitivität als die bislang eingesetzten Tests auf okkultes Blut. Die Bestimmung des tumorspezifischen Enzyms Tumor M2-PK in Stuhlproben ist Kernstück. Tumor M2-PK ist ein entscheidendes Schlüsselenzym für die Regulation des Tumorstoffwechsels im menschlichen Körper. Der Patient wird durch den Test nicht belastet. Ausreichend ist eine erbsengroße Stuhlprobe. Mit dieser neuen Methode ist es bereits frühzeitig möglich, Krebs aufzuspüren und zu behandeln. Ab einer bestimmten Größe können bereits Vorstufen von Darmkrebs – so genannte Adenome – erfasst werden. Daher eignet sich der ScheBo® Tumor M2-PK™ Stuhltest besonders für die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen für Menschen über 35 Jahren und für Risikopatienten.

Beim Arzt und in der Apotheke
Der ScheBo® Tumor M2-PK™ Stuhltest kann als Laborfacharztleistung über den Hausarzt durchgeführt werden. Seit 1. Juli 2003 ist der ScheBo® Tumor M2-PK™ Stuhltest jetzt auch in der Apotheke zum Preis von 29,90 Euro erhältlich (PZN 100 570 3). In vielen Apotheken liegen außerdem Broschüren aus, die über das Thema Darmkrebs sowie entsprechende Vorsorgemaßnahmen informieren. Fragen Sie Ihren Apotheker, er wird Sie gerne beraten.

Internet: www.darmkrebstest.de