Treibstoff der Mobilität
Mobilität hat im Laufe der Zeit mehrere Bedeutungswandel erlebt. Früher nur Personen vorbehalten, die sich dieses leisten konnten, ist spätestens mit Aufkommen der Massenbeförderung durch Busse und Bahnen (also den öffentlichen Verkehrsmitteln) Mobilität ein massentaugliches Gut geworden.
In der Frühzeit des Autos vor hundert Jahren waren auch Elektromotoren beliebter als Verbrennungsmaschinen, da diese deutlich höheren Komfort bei besserem Wirkungsgrad und weniger Lärm boten. Durch Verbesserungen bei den Verbrennungsmotoren und besserem Verteilnetz für Kraftstoff ist dieser Vorteil jedoch rasch geschwunden.
Renaissance der Elektroantriebe
In der heutigen Zeit, in der Verbrennungsmotoren wegen dem Verbrauch an meist fossilen Treibstoffen kritisch betrachtet werden, ist eine (Rück)Besinnung auf andere Energiequellen nur konsequent. Elektrizität hat hier den Vorteil, heutzutage potentiell besser verfügbar zu sein als herkömmliche Kraftstoffe sowie aus verschiedensten Medien erzeugt werden zu können. Ein Elektroantrieb hat gegenüber einem klassischen Verbrennungsmotor folgende Vorteile: Lautstärke, Drehmoment, einfacheres Getriebe, weniger Bauteile, bessere Ansteuerung durch digitale Steuerungen. Elektroantriebe lassen sich auch in sehr kleinen Größen bauen, so dass bereits kleinere Gefährte wie Rollstühle oder Roller betrieben werden können. Im Stadtverkehr zeichnet sich auch ein Trend hin zu kleinen und leichten Fahrzeugen ab.
Zusammenspiel mit erneuerbaren Energien
Auch mit dem Aufkommen von neuen Energiequellen wie Photovoltaik oder Windenergie harmonieren Elektroantriebe, wenn man hier geschickt Synergien nutzen kann: Diese Energiequellen erzeugen unregelmäßig Strom, der irgendwo abgenommen werden muss. Ladestationen für Elektroautos wären hier ideale Kandidaten, derartige Schwankungen aufzunehmen und somit auch die Stabilität des elektrischen Netzes zu verbessern.
