Natürlich leben im Schwedenhaus

Das Schwedenhaus wurde hauptsächlich in Schweden und in anderen skandinavischen Ländern gebaut. Es besteht aus gesunden und natürlichen Baustoffen. Durch den besonderen Charme findet man es seit einigen Jahren auch in zahlreichen anderen Ländern.

Bauweise

Das Schwedenhaus wird in Holzbauweise erstellt. Typisch schwedisch ist der rote Anstrich, der gleichzeitig auch den Holzschutz gegen Witterungseinflüsse darstellt, sowie die weißen Fenster- und Türrahmen. Generell werden die Schwedenhäuser in Fertigbauweise errichtet. Das bedeutet dass einzelne Bauteile bereits vorgefertigt werden. Meistens sind diese Firmen in Skandinavien ansässig und können auf jahrelange Erfahrung und hohe Qualitätsstandards zurück greifen. In Skandinavien werden Schwedenhäuser seit mehreren Jahrhunderten gefertigt. Mittlerweile gibt es auch deutsche Firmen die sich auf Schwedenfertighäuser spezialisiert haben. Diese Firmen liefern dann fertige Zwischen- oder Außenwände zur Montage direkt auf die Baustelle.

Niedrig-Energie-Häuser

Schweden-Häuser sind gut gedämmt und durch die Holzbauweise von Natur aus sparsam. Die Heizkosten sind gering. Durch spezielle Aufrüstung kann es zum Niedrig- oder zum Passivhaus ausgebaut werden, so dass staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden können.

Lebensdauer

Sachverständige bescheinigen den Schwedenhäusern eine Mindestlebensdauer von 100 – 200 Jahren. Das entspricht der durchschnittlichen Lebensdauer eines Massivhauses. Hauptsächlich hängt dies mit der Art der verwendeten Hölzer zusammen. Diese weisen eine hohe Faserdichte auf, so dass sie nicht anfällig für Feuchtigkeit und Pilze sind. Wichtig ist jedoch, dass bereits beim Bau auf eine gute Dämmung und eine fugenlose Verbauung der Einzelteile geachtet wird und das Holz vorab imprägniert ist. Dieser Holzschutz muss alle paar Jahre erneuert werden, damit das Schwedenhaus noch lange schön und gesund bleibt.