Ist unser Planet noch zu retten?
Der Klimawandel – die wohl größte globale Herausforderung unseres Jahrhunderts. Werden in nächster Zeit keine einschneidenden Maßnahmen getroffen, so werde sich die globale Durchschnittstemperatur laut führenden Klimaforschern innerhalb eines Jahrhunderts um rund 5 °C erhöhen. Dies hätte ein beschleunigtes Abschmelzen der Polkappen zur Folge, was wiederum den Meeresspiegel um einige Zentimeter anheben würde. Viele kleine Inselgruppen wären dann in Gefahr. Und so haben einige Regierungen bereits Umsiedlungspläne erarbeitet, für den Fall, dass sie vom Meer wortwörtlich verschluckt werden.
Doch wo liegen die Ursachen? Wissenschaftler des Weltklimarates (IPCC) gehen davon aus, dass die Erderwärmung in den letzten Jahrzehnten vor allem auf den immens erhöhten CO2-Ausstoß zurückzuführen ist. Ein Gas, das den für alle Menschen und Tiere lebensnotwendigen Treibhauseffekt verursacht: Sonnenstrahlen treffen auf die Erdoberfläche und werden dort in langwellige Strahlung umgewandelt. Diese langwelligen Strahlen werden reflektiert und treffen in den höheren Schichten der Atmosphäre auf Spurengase, wie beispielsweise CO2, aber auch Methan und Ozon. Eben diese Treibhausgase verhindern, dass die Wärmestrahlung zurück ins Weltall entweichen kann und sorgen damit für eine sich immer stärker erwärmende Erde.
Auf allen Gebieten ist man dabei, Maßnahmen zu ergreifen. So setzt man vermehrt auf erneuerbare Energien, auf dem Elektro-Auto ruhen ebenfalls große Hoffnungen. Fragt sich nur, wie sich die negative Berichterstattung über den IPCC in den letzten Monaten auf weitere Schutzmaßnahmen auswirken wird. So berichten diverse Studien, dass in den USA nur 50 % an einen vom Menschen gemachten Klimawandel glauben.
