Innovation – Kaltlichtquellen in der Medizin
Bei Kaltlichtquellen, wie das Wort ja schon sagt, wird die Wärmestrahlung gänzlich ausgefiltert, so dass nur noch das “kalte Licht” übrig bleibt, also ohne Infrarot-Wärmestrahlung. Sie werden zur intensiven Beleuchtung benützt. Mit dem weißen Licht ist eine intensive Ausleuchtung möglich. Spezialpraxen und Kliniken benötigen dieses Gerät, um spezielle Untersuchungen, vorwiegend im endoskopischen Bereich, durchzuführen.
Aber auch für den Operateur, der eine sehr hohe Ausleuchtung für eine gelungene Operation braucht, sind die Stirnleuchten mit Kaltlichtquellen, unerlässlich. Manche, meist sehr hochwertige, Geräte sind mit variablen Blenden ausgestattet, wonach der Benutzer die Helligkeit individuell steuern kann.
Geräte mit kleinen Abmessungen und mit extrem hoher Helligkeit sind sehr effizient in der Medizin. Die Kaltlichtquellen werden auch in optischen Geräten, wie zum Beispiel in einem Mikroskop, benützt. Die neuesten Modelle werden mit LED-Kaltlichtquellen hergestellt. Meist sind diese Geräte teurer, amortisieren sich aber in kürzester Zeit, da sie langlebiger sind. Zudem spricht der geringe Stromverbrauch für sich. Der Markt hat sich auf diese Produkte eingestellt und zahlreiche verschiedene Modelle sind erhältlich. Aber auch Halogen-Kaltlichtquellen finden noch in der Medizin Anwendung.
In der Zahnmedizin werden diese Geräte zur Aushärtung von Füllungen verwendet, wobei aber hier nur blaue/ultraviolette Strahlungen weitergeleitet werden. Nach neuesten Forschungen wurde das “rote Kaltlicht” erfolgreich in der Behandlung bei weißem Hautkrebs eingesetzt. Es soll nur die Tumorzellen zerstören und nicht das gesunde Gewebe angreifen. Es ist also nicht verwunderlich, warum diese Geräte mit Kaltlichtquellen eine so große Resonanz in der Medizin finden.
