iPad – ist der Hype berechtigt?
Eigentlich sieht es aus wie ein überdimensionales iPhone – das neueste technische Spielzeug, das Apple-Mogul Steve Jobs kürzlich in den USA vorgestellt hat, hat nun auch endlich Deutschland erreicht und eine Welle des Haben-Wollens ausgelöst. Bereits vor Monaten wurden Hunderte iPads vorbestellt. Doch was kann das iPad überhaupt – und ist dieser Hype berechtigt?
Aufgrund seiner handlichen Größe von 24 cm x 19 cm, die sich irgendwo zwischen iPhone und Notebook befindet, eignet sich das iPad ideal zum Spielen, Lesen, Filme anschauen und Surfen. Viele nutzen es als E-Book und lesen ganze Bücher darauf. Außerdem ist ein Office-Paket erhältlich, mit dem sich Dokumente, Tabellen und weiteres erstellen lassen. Es bietet sehr gute und scharfe Bildschirmqualität, ein handliches Design, das ideal für die Akten- oder Handtasche ist sowie einen übersichtlichen Bildschirm, auf dem sich auch gut arbeiten lässt. Wie auch bei iPhone und iPad können Anwendungen ausschließlich über den Apple Store installiert werden – einen anderen Browser lässt Apple nicht zu. So können auch die Bücher, Zeitschriften oder Musikstücke nur über den Appstore erworben werden. im Vergleich zum Computer ist ein weiterer Nachteil, dass sich immer nur ein Programm öffnen lässt und man nicht zwischen mehreren Anwendungen gleichzeitig wechseln kann.
Klarer Vorteil ist die Größe vor allem gegenüber den Aushängeschildern von Apple, dem iPhone und dem iPod im Hinblick auf visuelle Medien wie Fotos und Videos. Zum Herumtragen und Musikhören für unterwegs ist das iPad mit seinen 680 Gramm allerdings dann ein doch eher lästiger Begleiter.
