Bauweisen für Holzhäuser – stabiles Blockhaus oder schnell aufgebautes Fertighaus
Bauweisen für Holzhäuser – stabiles Blockhaus oder schnell aufgebautes Fertighaus
Holz ist schon immer, so lange Menschen sich Behausungen gebaut haben, ein beliebter Baustoff. Dafür gibt es verschiedene Gründe, zum einen gibt es Holz zu genüge und bietet somit eine billige Menge an nachwachsenden Rohstoff. Weiterhin ist die Verarbeitung von Holz einfach und energiesparend, was vorteilhaft für die Umwelt ist. Zudem ist der Wärmeschutz des Holzhauses so gut, dass es möglich ist, viel Energie beim Heizen zu sparen. Dabei unterscheidet man in der heutigen Zeit hauptsächlich, zwischen drei Bauweisen, die beim Aufbau von Holzhäusern verwendet werden.
Welche sind die drei Bauweisen der Holzhäuser und welche Vor- und Nachteile bieten sie? Zum einem gibt es das sogenannte Blockhaus oder Blockbohlenhaus, das aus mehreren angepassten Holzstämmen zusammengebaut wird. Diese sind mit Keilen und Dämmschaum, so verbunden, dass kein Spalt zwischen den einzelnen Balken entsteht und das Raumklima gefährden könnte. Der Vorteil bei dieser Bauvariante ist die lange Lebensdauer (die bei 80 bis 100 Jahren liegt) und das hohe Energiesparpotenzial. Nachteilig ist der langwierige Aufbau, der sich schwer gestalten kann, bis man die passenden Holzstämme gefunden hat, die optimal gewachsen sind.
Die zweite Bauweise ist das Holzständerhaus. Dieses Holzhaus wird aus ein einer Konstruktion aus Holzständern gebaut, die nachträglich mit Holz oder anderen Materialien verkleidet werden. Hierbei der größte Vorteil ist, der relativ einfache Aufbau und der kleine Pflege- und Unterhaltungsaufwand. Zudem ist es sehr schnell und kostengünstig möglich, Um- und Anbauten durchzuführen. Der Nachteil liegt dabei meist in der Stabilität, zwar ist das Haus auch aus Holz gebaut und somit sehr beständig, doch kann es nicht mit der Langlebigkeit eines Blockhauses konkurrieren.
Die dritte Bauweise ist das Fertighaus, dieses leitet sich vom Holzständerhaus ab. Der Unterschied liegt darin, dass die einzelnen Bauteile des Fertighauses, schon vom Werk her vormontiert wurden und an der Baustelle nur zusammengesetzt werden müssen. Somit ist das Fertighaus die schnellste und kostengünstigste Bauweise. Im Normalfall steht das Haus, noch am selben Tag, an dem mit dem Aufbau begonnen wurde. Nachteilig zu bewerten, ist auch hier die geringere Stabilität und die kürzere Lebensdauer, gegenüber einem Blockbohlenhaus.
