Gebrauchte Golfbälle – eine Alternative zur Neuware

“Des einen Leid ist des anderen Freud” – so könnte wohl das Motto der Unternehmen heißen, die sich auf die Suche verlorener Golfbälle spezialisiert haben.

In der Bundesrepublik Deutschland existieren inzwischen ungefähr 700 Golfplätze, die von über 550.000 Golfspielern besucht werden. Auf jedem Golfplatz gibt es diverse Stellen, an denen man beim Golfspiel das kleine, runde, weiße Accessoire aus dem Auge verlieren kann. Dichtes Buschwerk, kleine Seen oder eng wuchernde Bodendecker sind nur einige Beispiele für die typischen “Golfballfallen”.

So werden in Seen versunkene Golfbälle (auch Lakeballs genannt) durch Taucher wieder ans Tageslicht befördert und anschließend nach Qualitätsmerkmalen sortiert und gereinigt. Die “Second Hand Golfbälle” werden anschließend im Vergleich zur Neuware zu einem erheblich günstigeren Preis angeboten.

Für den preisbewussten Golfspieler sind die angebotenen Golfbälle eine echte Alternative. Einsparungen von bis zu 50 Prozent sind keine Seltenheit. Auch wenn er markenbewußt einkauft, ist dies kein Grund auf den Kauf gebrauchter Bälle zu verzichten. Onlineshops bieten inzwischen ausgewählte Marken an und garantieren für eine hohe Qualität ihrer Ware.

Wenn man bedenkt, dass ein Golfer pro Runde im Durchschnitt 2 Bälle pro Runde verliert, sind Angebot und Nachfrage gewaltig. Weltweit werden sogar täglich 2,5 Millionen Golfbälle ins Unbekannte geschossen.

Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise und ihr negativer Einfluss auf Geldanlagen und Gehälter haben sicherlich auch die Gemeinschaft der Golfspieler getroffen. Diejenigen, die sparen müssen, haben durch den Kauf gebrauchter Golfbälle ein enormes Einsparpotenzial. Auch ökologisch orientierte Golfer treffen ins Schwarze – müssen doch nicht erneut wertvolle Rohstoffe für die Produktion eingesetzt werden.