Frequenzumrichter – immer größeres Einsatzgebiet

Einsatzgebiete von Frequenzumrichtern

Frequenzumrichter werden vor allem oder praktisch ausschließlich bei Elektromotoren eingesetzt. Dabei nutzt man sie primär bei Drehstrommotoren, welche man lediglich mit Hilfe von Frequenzumrichtern steuern kann. Die Frequenzumrichter steuern dabei sowohl die Drehzahl als auch die Leistung des Motors. Außerdem werden sie zum Optimieren des Anlaufverhaltens eingesetzt.

Seit einiger Zeit gibt es Frequenzumrichter jedoch auch für ein- oder auch zweiphasige Wechselstrommotoren wie beispielsweise sogenannte Kondensatormotoren, die ebenfalls nur mit Hilfe von Frequenzumrichtern im Hinblick auf ihre Drehzahl gesteuert werden können. Außerdem kann der Frequenzumrichter bei Kondensatormotoren auch den Kondensator ersetzen, indem er den Wechselstrom derart verschiebt, dass er dadurch die zweite Phase des Drehstromes ersetzt. Des Weiteren gibt es seit einiger Zeit auch spezielle Varianten von Frequenzumrichtern zu kaufen, die in die einphasige Zuleitung eines Kondensatormotors geschaltet werden und keine Änderungen am Motor selbst benötigen. Somit können sie entsprechend leicht in bestehenden Installationen nachgerüstet werden.

Einschränkungen von Frequenzumrichtern

Alle Dinge im Leben haben sowohl Vor- als auch Nachteile, dabei macht auch der Frequenzumrichter keine Ausnahme.

Frequenzumrichter erzeugen leider elektrische Störungen, die in das Stromnetz zurückwirken und andere dort angeschlossene Verbraucher teilweise erheblich stören können. Aber auch in den Elektromotoren selbst können diese Störungen zu einer erhöhten thermischen Belastung führen. Eine Abhilfe dagegen schafft die Schirmung der Motorzuleitungen. Eine andere mögliche Abhilfe stellt ein sogenannter Sinusfilter zwischen dem Frequenzumrichter und dem Motor dar.

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