Der Badeteich und der Sprung ins kühle Nass
Beim Bau eines Teiches sollte zuerst überlegt werden, wie man sich den Teich vorstellt. Es gilt zu überlegen, wie groß und welcher Art er sein sollte. Ein naturbelassener Teich ist anders beschaffen als ein moderner und das muss beim Bau berücksichtigt werden. Ist man sich aller Einzelheiten sicher, muss der richtige Platz für das Anlegen gefunden werden. Badeteiche benötigen eine Wassertiefe von mindestens zwei Metern um die richtige Wasserqualität zu garantieren. Ist ausreichend Platz vorhanden, kann der eigentliche Bau beginnen.
Zuerst muss die Grube für den Badeteich ausgehoben werden. Je nach Größe des Loches wird dazu ein Bagger benötigt. Nachdem die Vertiefung grob ausgeschaufelt ist, wird der Boden an den richtigen Stellen begradigt und die Erde in die gewünschte Form modelliert. Steine oder Wurzeln müssen entfernt werden, da sie eine Gefahr für die Folie darstellen können. Die Abgrenzung des Teiches kann mit Betonplatten abgestützt werden, um einen besseren Halt zu erzielen. Der Badeteich wird nun mit genügend Vlies, an kritischen Stellen auch doppelt ausgelegt. Anschließend wird die richtige Folie verlegt. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass keine Falten entstehen. Ist der Teich gut abgedichtet kann nun die Befüllung beginnen.
Ist die Grube mit Wasser gefüllt, kann die Technik installiert werden. Leitungen, Pumpe und Filter werden untergebracht und der eigentliche Teichbau geht langsam zu Ende. Nun kann der Teich individuell gestaltet werden. Je nach Geschmack wird er bepflanzt, dekoriert oder mit einem Steg oder Wasserfall versehen. Ist er fertig, beweist der Teich dann endlich, dass sich all die Mühen gelohnt haben.
