Der Aktien-Handel – Riskante Wertpapiergeschäfte an der Börse
Die Börse ist eine faszinierende Spielwiese für professionelle und private Kapitalanleger. Der Kauf und Verkauf von Aktien ist ein hochriskantes Geschäft mit unbegrenzten Renditechancen – und enormen Risiken. Wer sich im Aktienhandel betätigen möchte, sollte sich zuerst über die Grundregeln informieren und eine eigene Anlagestrategie entwickeln.
Was ist eine Aktie?
Aktiengesellschaften verkaufen verbriefte Anteile an ihrem Grundkapital in Form von Aktien. Dabei handelt es sich um Wertpapiere, die täglich an den Börsen gehandelt werden. Der Wert einer Aktie ist variabel und unterliegt permanent dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. Mit dem Kauf einer Aktie wird der Anleger zum Aktionär, erwirbt gleichsam einen Anteil am ausgebenden Unternehmen, kann von jährlichen Dividenendenzahlungen profitieren und besitzt unter Umständen ein Stimmrecht auf der Jahreshauptversammlung der Aktiengesellschaft.
Was beeinflusst die Kursentwicklung?
Die künftige Kursentwicklung ist nur bis zu einem bestimmten Grad vorhersehbar. Grundsätzlich darf man davon ausgehen, dass eine günstige Wirtschaftslage, gefüllte Auftragsbücher und günstige Quartalszahlen (Gewinne), die Nachfrage nach einem bestimmten Papier steigern und den Aktienkurs anheizen. Je nach Unternehmen/ Branche können politische Ereignisse und Entscheidungen ebenso von Bedeutung sein, wie personelle Änderungen im Management/Vorstand. Es bleibt jedoch unvorhersehbar, wie die Börse auf positive Unternehmensnachrichten reagiert. Mitunter waren die guten „News“ bereits eingepreist und der Kurs fällt beispielsweise nach Bekanntgabe hervorragender Quartalszahlen. Im Gegenzug sind Wirtschaftskrisen, schlechte Auftragslagen und nicht erreichte Gewinnziele Gift für den Aktienkurs. Die Börse nimmt künftige Entwicklungen bereits vorweg. Die Zukunftschancen eines Unternehmens sind von größerer Bedeutung für den Kurswert als die aktuelle Lage.
