Abnehmen – Welche Diäten wirklich helfen
Übergewicht hat sich in Deutschland zu einem Massenphänomen entwickelt, das sich durch alle Altersgruppen zieht und die Lebensqualität der Betroffenen empfindlich einschränkt. Zu dem weitverbreiteten Leidensdruck nicht dem gängigen Schönheitsideal zu entsprechen, gesellen sich mit den Jahren handfeste gesundheitliche Probleme. Übergewicht gilt als eine der Hauptursachen für Diabetes mellitus und erhöht massiv das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Gelenke leiden unter den überflüssigen Pfunden und nutzen sich vorzeitig ab, die Beweglichkeit geht verloren.
Warum Chrash-Diäten keinen Sinn machen
In regelmäßigen Abständen werden in den Medien neue Diäten vorgestellt, die den vermeintlich mühelosen Gewichtsverlust versprechen und binnen weniger Tage oder Wochen zur ersehnten Bikini-Figur führen sollen. Diät-Konzepte mit dieser Zielsetzung sind grundsätzlich zum Scheitern verurteilt. Unser Organismus schaltet bei einer längeren Phase der Mangelernährung automatisch in den Hungerstoffwechsel, er drosselt sämtliche Körperfunktionen, um die „Not“ zu überleben. Crash-Diäten bringen tatsächlich in kurzer Zeit den gewünschten Gewichtsverlust, enden aber stets mit dem Jo-Jo-Effekt – der schnellen Gewichtszunahme nach Diätende, wenn der verlangsamte Stoffwechsel auf eine normale Ernährung trifft. Im Ergebnis wiegen die Betroffenen häufig noch mehr als zuvor.
Welchen Diäten sind sinnvoll?
Eine sinnvolle Diät muss die langsame und langfristige Gewichtsreduktion zum Ziel haben. Zu diesem Zweck eignet sich eine vollwertige, ausgewogene und kalorienreduzierte Ernährung, die im Rahmen einer bestimmten maximalen täglichen Kalorienmenge bleibt. Der Organismus muss langfristig etwas weniger Energie erhalten als er benötigt (Grundumsatz). Der Energiebedarf – und damit die erlaubte Kalorienmenge – kann durch sportliche Betätigung erhöht werden.
