Die Merkmale der amerikanischen Holzhäuser

Amerikanische Holzhäuser unterscheiden sich bezüglich des Grundrisses von europäischen Holzeigenheimen.

Ein typisch amerikanisches Holzhaus zeichnet sich durch ganz spezielle Merkmale aus, welche sich von denen der europäischen Holzeigenheime, wie beispielsweise einem Schwedenhaus, teilweise gravierend unterscheiden. In erster Linie sollte hierbei der Grundriss der amerikanischen Holzhäuser Erwähnung finden. In Nordamerika werden Holzhäuser in Bezug auf die räumliche Aufteilung sehr großzügig gestaltet. Daher finden sich in den Holzhäusern der Amerikaner häufig sehr große und auch offene Räumlichkeiten.

Auch die Küche ist zumeist in einem offenen und nicht abgetrennten Raum untergebracht.

In Nordamerika legen viele Hausbesitzer zum Teil sehr viel Wert auf eine großflächige und zum angrenzenden Wohnbereich hin offene Küche, was das gesellige Lebensgefühl und das stark ausgeprägte Familienleben der Nordamerikaner widerspiegelt. In vielen Fällen geht daher die offene Küche direkt in ein Esszimmer über, in welchem sich die Familie zu den gemeinsamen Mahlzeiten einfindet.

Auch das äußere Erscheinungsbild hebt sich mitunter stark von dem der europäischen Holzhäuser ab.

In Nordamerika werden die Holzhäuser sehr gerne mit einer Fassade aus Querlatten versehen, welche entweder Weiß oder Taubenblau angestrichen werden. Des Weiteren kann ein amerikanisches Holzhaus sehr gut an der umlaufenden und großflächigen Veranda und an den sogenannten Sprossenfenstern mit aufgesetztem Rundbogen erkannt werden, welche zumeist ebenfalls in hellen Farben angestrichen werden. Des Weiteren werden typisch amerikanische Holzhäuser in dem meisten Fällen zweistöckig erbaut, wobei sich in den oberen Stockwerken zumeist die Kinderzimmer und Schlafzimmer der Erwachsenen befinden.